Die Domherren von Sitten

Das Domkapitel von Sitten hat die Geschichte des Bistums Sitten und auch des Kantons Wallis in den vergangenen Jahrhunderten massgeblich geprägt. In seinen Händen lag das Kanzleirecht, d.h. das Kapitel hatte die Befugnis, das öffentliche Urkundenwesen zu regeln und öffentliche Notare zu ernennen. Dann nahmen die Domherren auch die Wahl des Bischofs von Sitten vor. Dies hatte grosse Bedeutung, weil der Bischof gleichzeitig auch weltlicher Landesherr war. 962 Sittener Domherren sind seit dem Jahr 1043 bekannt. Auch heute noch gibt es das aus 10 Priestern bestehende Domkapitel, dessen Aufgabe vor allem in der Feier der Liturgie in der Kathedrale und in der Kirche von Valeria besteht. Im Laufe der Jahrhunderte waren ganz unterschiedliche Geistliche Mitglieder des Domkapitels von Sitten. Unter ihnen gab es zweifelsohne heilige Männer, die durch ihre Lebensführung zur Zierde des Kapitels wurden. Dann weiss die Geschichte aber auch von heiligmässigen Kanonikern zu berichten und leider auch von mässig heiligen. Die Herren im Domkapitel von Sitten sind so ein Spiegelbild der Gesellschaft. Deshalb sind ihre Biographien auch so interessant und spannend, lesenwert und lehrreich! Paul Martone hat sie erstmals aus dem Staub der Jahrhunderte befreit und ihre Lebensgeschichte aus den verschiedenen zeitgenössischen Dokumenten des Domarchivs von Sitten und aus vielen gedruckten und ungedruckten Schriften zusammengetragen.

 

Paul Martone

400 Seiten, 19 x 26 cm

 

CHF 84.00

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Nullbock auf Kirche

Viele Jugendliche und Erwachsene haben Nullbock auf Kirche. Sie haben Mühe mit ihr, oder dann zumindest mit verschiedenen Aussagen und Forderungen des Lehramtes. Manche Probleme entstehen, weil man nicht versteht, warum die Kirche dieses und jenes verlangt, warum vieles verboten ist, was in unserer modernen Gesellschaft sonst doch üblich und 'normal' ist. Geht es der Kirche nur darum, den Menschen das Leben schwer zu machen, obwohl sie doch ein Evangelium, also eine 'Frohbotschaft' zu verkünden hätte? Pfarrer Paul Martone will in diesem Büchlein Antworten geben auf einige Fragen von Jugendlichen über Gott, Kirche und Welt.

 

Paul Martone

168 Seiten, 12 x 19 cm, ISBN: 978-3-906118-11-6

CHF 15.00

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Entschuldigung - ich bin katholisch

Autor Paul Martone ist als Pfarrer und Seelsorger in der Pfarrei Brig und im Kollegium Spiritus Sanctus tätig. In seiner Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen beschäftigt sich Autor Paul Martone tagtäglich mit allen Fragen rund um Kirche und Religion. Für ihn ist die Kirche kein Selbstbedienungsrestaurant, im Gegenteil, er spricht von der „Lust, katholisch zu sein“ und versteht sein neustes Buch auch als Aufklärungsbuch.

Mit dem Verlust der Bindung an die Gemeinschaft - man könnten auch sagen, mit dem Verlust der Glaubenspraxis - nimmt auch das Wissen über den Glauben rapide ab. An die Stelle des Wissens treten Vermutungen, Vorurteile, falsche Behauptungen, harsche Kritik, im besten Falle ein verlegenes Achselzucken … oder eben eine Entschuldigung.

In kurzen Kapiteln und bildhaften Vergleichen erörtert Paul Martone die Rolle der Kirche und die konsequente Umsetzung des «Katholischseins» auf amüsante, aber bestimme Art. Illustriert wird das Büchlein durch 10 schwarzweisse, ganzseitige Karikaturen von Dominic Zurbriggen.

 

Norbert Brunner, Dominic Zurbriggen und Pfarrer Paul Martone

144 Seiten, 14 x 22 cm, ISBN: 978-3-905756-92-0

CHF 15.00

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Pfarrkirche St.Georg in Ernen

Einst war Ernen eine der zwei Grosspfarreien im Goms (nebst Münster). Im Laufe der Zeit wendeten sich die Gemeinden Binn, Bellwald, Fiesch, Lax und Niederwald von der Mutterkirche in Ernen ab. Was aber blieb, ist ein eindrucksvoller barocker Kirchenbau, welcher alte gotische Kunst- und Sakralgegenstände beherbergt.

Bei den Ausgrabungen in den Jahren 1964 / 1965 kamen Teile einer frühromanischen Dreiabsidenbasilika aus dem 11. Jahrhundert zum Vorschein. Seither hat die Kirche viele Turbulenzen und Umbauten erlebt. Dieses Buch dokumentiert anhand von Bildern, beschreibenden Texten und vielen historischen Dokumenten eindrücklich und ausführlich die Geschichte.

 

Fritz Dreier

192 Seiten, ISBN 978-3-907223-05-5

CHF 38.00

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Martinskirche in Visp

 

Der Bautermin der ursprünglichen Martinskirche kann nicht mehr genau beziffert werden.

Aus alten Akten geht hervor, dass die Kirche in der Mitte des 13. Jh. eine neue Bedachung, neue Glasfenster einen neuen Altar und Chorstühle erhalten hat.

1646 wurde Mathias Belwalder aus Grengiols Domherr von Sitten. 1648-1662 wirkte er als Visper Kilchherr. Möglicherweise war er die treibende Kraft für den Bau einer neuen Martinskirche.

Er verfügte über ein ansehnliches Vermögen, mit dem er die Kosten des Kirchenbaus mittrug und einen erheblichen Teil des Turmes berappte.

Ein Mauerstein mit dem Kreuz und dem Altartisch an der südlichen Aussenfassade des alten Kirchteils erinnert an den spendierfreudigen Priester.

Wir finde ihn auch als Erbauer der Riti Kapelle in Eyholz und das Altar-Stifter in der Waldkapelle über Visperterminen.

 

Christian Fux, Paul Gsponer

36 Seiten, ISBN 978-3-907223-25-3

CHF 5.00

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Dreikönigskirche in Visp

 

In einer Urkunde wird das Gotteshaus auf dem Gräfibiel erstmals im Jahre 1220 als Kirche Unserer Liebe Frau erwähnt. Der Hintergrund zweier Kirchen zu damaligen Zeit in Visp ist nicht eindeutig erklärt. Die St. Martinskirche war immer Pfarrkirche und Mittelpunkt der Pfarrei.

Die Kirche auf dem Gräfibiel entstand vermutlich als bescheidenes Gotteshaus, um innerhalb schützender Ringmauern, deren Rest noch sichtbar sind, dem Adel und dem bewaffneten Volk zu dienen. Die Dreikönigskirche im rang einer Filialkirche und ihre Krypta dienten seit Menschengedenken bis heute für Andachten und für spezielle Gottesdienste, so an Dreikönigen, am Mannenmittwoch, oder bei den vorweihnachtlichen Roratemessen. Regelmässig geben sich hier Brautpaare das Jawort.

 

Christian Fux, Paul Gsponer

32 Seiten

CHF 5.00

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Jenseits des Anfangs

Ein aussergewöhnliches Buchprojekt in einer aussergewöhnlichen äusseren Form, welches das Klosterleben der Briger Ursulinen in Wort und Bild porträtiert.

Durch das Projekt «Jenseits des Anfangs» wird ein Zugang von Aussenstehenden in das Innere eine Klosters geschaffen. Mit den Aufnahmen von Fotograf Pedro Rodrigues und durch den Text von Journalist Mathias Gottet wird der Klosteralltag dargestellt. Geprägt von Ruhe, Spiritualität und einer gleichgesinnten, alternden Frauengemeinschaft. Ein Lebensweg, der andere Prinzipien verfolgt und somit auf uns so fremd wirken kann. Durch den fehlenden Zuwachs ist auch die Zukunft des Klosters ungewiss. Eine eindrückliche Reportage, die in den Jahren 2016-2019 entstanden ist.

 

Pedro Rodrigues / Mathias Gottet

Leinengebundener Buchumschlag, im Innern mit einem linken Textblock und einem rechten Bildblock.

44 und 88 Seiten, 170 x 230 mm

ISBN: 978-3-907223-10-9

CHF 45.00

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Produktname

In seinem neusten Werk «Guldersand» publiziert Pfarrer Eduard Imhof sein sonst kaum zu Papier gebrachtes Grängjertitsch (Dialekt des Walliser Dorfes Grengiols) in Form von nacherzählten Bibelgeschichten, Boozengeschichten, Märchen und einem extra für die Grängjer-Dorfbühne „Grengiola“ geschriebenen Theaterspiel.

In Walliser Mundart zu schreiben ist schwierig, zumal verschiedene Schreibweisen empfohlen werden. Der Autor hält sich an keine von ihnen. «Der Dialekt ist eine Mundart. Sie muss also nicht aufs Papier, sondern ins Ohr passen. Also schreibe ich nicht orthographisch, sondern phonetisch richtig», so seine Erklärung.

In die Texte muss man sich hineinlesen. Recht bald hat man dann das Gelesene im Ohr. «Inwiefern meine Darbietungen ein Antidot zu sein vermögen gegen die Vergiftung unserer ‚Nationalsprache‘ mit englischen Titulierungen sämtlicher Anlässe zwischen Siders und Oberwald, das liegt an den Usern der Trumprhetoric und zum dazu gehörenden Kniefall vor dem Weissen Haus in Washington», meint Pfarrer Imhof weiter.

Er spricht ausserdem Texte auf der dem Buch beigelegten CD. Eduard Imhof hat angeborene Wortmächtigkeit, Humor und Geist. Sein empfehlenswertes Mundartwerk fördert zweifellos die Wiedergabe und sorgt für den Erhalt dieser urchig-einmaligen Grengjer Mundart.

 

Pfarrer Eduard Imhof (Grengjer Titsch)

132 Seiten, ISBN: 978-3-907099-36-0

CHF 35.00

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Ds Niww Teschtamänt

Das neue Testament. Die vielen Evangelien, die zahlreichen Briefe und die Offenbarung als walliserdeutsche Version.

So ist es nun einer der 1213 Sprachen, in die unsere Bibel übersetzt wurde.

 

Hubert Theler

13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-952374-43-6

CHF 25.00

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